Vom 4. bis 11. April ging es dieses Jahr erneut nach Varese ins Trainingslager. Für viele war es bereits das zweite Mal. Zur grossen Freude stellten wir ausserdem fest, dass dieses Jahr das ganze Halb-Albano System installiert war – perfekte Trainingsbedingungen.
Auf dem See herrschte reger Betrieb: Neben uns war der Rowing Club Bern im Lager, und im Hotel nebenan hatte der Basler Ruderclub sein Quartier aufgeschlagen. Dazu begegneten wir Ruderern aus Belgien, Schweden und Deutschland sowie den Einheimischen aus Varese. Am Steg hiess es deshalb, effizient und konzentriert ab- und anlegen – zwischenzeitlich kam dabei schon fast Regatta-Feeling auf.
Unserem bewährten Tagesablauf sind wir auch dieses Jahr treu geblieben (Trainingslager Varese 2025 – Seeclub Thun). Für Alina, Alex und Yanick war es das erste Trainingslager überhaupt; für die letzteren beiden bedeutete das zugleich die ersten Ausfahrten und Belastungen im schmalen Renn-Skiff. Alle Athletinnen und Athleten arbeiteten intensiv an ihrer Technik und erzielten sichtbare Fortschritte. Nach dem langen Winter hiess es endlich auch wieder, kürzere und intensivere Einheiten zu fahren und sich gegenseitig zu messen.
Einen besonderen Moment gab es am Ostersonntag: Für die Athlet:innen wurde eine kleine Ostersuche organisiert – und auch wir Betreuenden wurden vom Osterhasen überrascht.
Moira und ich hatten Funkgeräte dabei, um über die Motorboote hinweg miteinander zu kommunizieren. Dabei haben wir festgestellt, dass wir noch etwas an unserer Funk-Disziplin arbeiten müssen. 😉
Auch dieses Jahr gingen wir am Samstag morgen direkt an die Regatta Lugano – mehr dazu im separaten Bericht.
Ein grosser Dank geht an Reto für die Organisation des Trainingslagers im Rahmen des Bernischen Wassersportverbands – und natürlich fürs Fahren des Bootsanhängers. Herzlich danken möchten wir auch der hpSun AG, bei der wir einen 9-Plätzer mieten durften.
Bericht: Viviane Zbinden
