An der Skitour vom 28. Februar beteiligten sich vier SCT Mitglieder. Schon am Morgen zeichnete sich ab, dass wir uns auf einen schönen Frühlingstag in den Bergen freuen durften. Die Prognosen hatten noch eher schlechtere Bedingungen vorausgesagt.
Bereits bei der Ankunft auf der Engstligenalp schien uns die Frühjahrssonne entgegen. Wir zauderten nicht lange mit dem Start und umgingen das Bergrestaurant in grossem Bogen, um möglichst bald den Ausgangspunkt des Aufstiegs im hinteren Engstligenboden zu erreichen. Los ging’s zuerst sachte an der westlichen Talseite, nach ca. 45 Min. wurde es um einiges steiler.
Thomas übernahm (als Ältester) die Führung. In lockerer, gut getakteter Schrittzahl und kundiger Voraussicht führte er auf guter Aufstiegsspur über viele Windungen und Kehren immer höher hinauf. Nach der Streckenhälfte kam ihm zu Ohren, dass eine Verschnaufpause nötig wurde. Also Rucksack ab und kurze Rast. Weiter ging es unter warmen Sonnenschein dem Ammertenspitz entgegen. Nach 2.5 Std. standen alle zufrieden zuoberst auf dem Gipfel, freuten sich am Ziel zu sein, die Gipfelaussicht und wohlverdiente Pause zu geniessen. Ein ständiges Kommen und Gehen belebte die Gipfelkrone; nicht nur die schlagkräftigen Ruderer vom SCT waren unterwegs, sondern noch viele andere Skitourenbegeisterte (samt zwei Hunden).
Nach der Erholung starteten wir zur Abfahrt. Sulzschneeabfahren wie im Spätfrühling. Auch da, wie beim Beinschub-Rudern wurden unsere kräftigen Beine gefordert. Es gab aber viele schöne Kurven durch den feinen sulzigen Schnee.
Nach 40 Min. Abfahrt kamen wir schon wieder ins Flachland der Engstligenebene. Langlaufmässig und schweisstreibend überwanden wir die Flachstrecke zur Bergstation. Wiederum machten wir einen grossen Bogen ums Berghaus Bärtschi und noch vor der Heimfahrt leerten wir die Teeflaschen. Aber, mit der Aussicht auf einen kühlen Trunk auf der Terrasse von Thomas und Susanne Kopp in Aeschi, nahmen wir auch die zweite Umgehung vom Bärtschihaus, gern in Kauf. Die Tour war erneut eine schöne Abwechslung und Ausgleich zu den vielen wunderbaren Ruderausfahrten auf dem Thunersee.
Daniel von Rütte (Text und Aufnahmen)
